Ich teste KI-Charakter-Apps mit meinem eigenen Geld.
Ich habe zehn Jahre lang Pen-&-Paper-Runden geleitet und sechs Jahre ein Rollenspiel-Forum moderiert. Das ist die Schule, in der man merkt, wann eine Figur aus der Rolle fällt, wann eine Szene kippt und wann jemand nur Stichworte aneinanderreiht. Seit 2023 wende ich dieselben Maßstäbe auf KI-Charakter-Apps an, seit 2026 schreibe ich hier darüber.
Ich wohne in Hamburg, arbeite tagsüber im Kundensupport eines Softwareunternehmens und teile die Wohnung mit Kater Pixel, der bei jeder zweiten Testsitzung auf der Tastatur sitzt. Ich schreibe unter einem Pseudonym — nicht weil hier etwas erfunden wäre, sondern weil dieses Thema die falsche Art von Aufmerksamkeit anzieht.
Was ich mit jeder App mache
- Mit eigener Karte bezahlen. Keine Pressezugänge, kein Gratis-Zugang auf Zuruf.
- Dieselben drei Szenen spielen: Taverne, Verhör, stiller Abend.
- Nach sieben Tagen das Gedächtnis prüfen.
- Die Datenschutzerklärung vollständig lesen und benoten.
- An der Kasse nachsehen, was der Monat wirklich kostet — Abo plus Tokens und Bilder.
Die Noten entstehen nach einem festen Schema, das auf der Seite So teste ich steht.
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